Zwischen GEG und Wärmeplanungsgesetz: Wie die Immobilienwirtschaft Planungsunsicherheit aktiv überbrücken kann

2026-02-19T15:25:38+01:0019. Februar 2026|Blog|

Das Ziel steht fest: Bis zum Jahr 2045 will Deutschland klimaneutral sein. Auf dem Weg dorthin kommt der Immobilienwirtschaft eine zentrale Rolle zu. Sowohl das Gebäudeenergiegesetz (GEG) als auch das Wärmeplanungsgesetz (WPG) sollen hier die Richtung weisen. Doch ausgerechnet die Kombination aus beiden sorgt derzeit für Planungsunsicherheit in der Branche. Statt untätig zu warten, lässt sich die Zeit jedoch sinnvoll zur Effizienzsteigerung vorhandener Anlagen nutzen.

Wärmeplanungsgesetz und GEG: Warum die Immobilienwirtschaft sich im luftleeren Raum befindet

Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet Kommunen, kommunale Wärmepläne zu erstellen, die den Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2045 aufzeigen. Diese Pläne weisen aus, in welchen Gebieten künftig leitungsgebundene Versorgung wie Fern- oder Nahwärme vorgesehen ist und wo dezentrale Lösungen die langfristige Perspektive darstellen.

Die Fristen sind klar geregelt:

  • Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohner*innen müssen ihren Wärmeplan bis zum 30. Juni 2026 vorlegen.
  • Kommunen mit weniger als 100.000 Einwohner*innen haben dafür bis zum 30. Juni 2028 Zeit. 

Die kommunale Wärmeplanung enthält somit maßgebliche Informationen für die Investitionsentscheidung, wenn der Heizungsaustausch ansteht:

  • Wird ein Fernwärmenetz ausgebaut? 
  • Wird Nahwärme installiert, beispielsweise in einem Blockheizkraftwerk oder einer Biogasanlage?
  • Bleibt es bei dezentraler Versorgung? Dann sind Wärmepumpen oder andere dezentrale Lösungen zu bevorzugen.

Hinzu kommt die politische Debatte rund um das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Zwar gelten die bestehenden Regelungen verbindlich: 

  • Bis zum Vorliegen der kommunalen Wärmeplanung gelten Übergangsfristen, innerhalb derer auch weiterhin neue Heizungen installiert werden dürfen. Diese müssen jedoch schrittweise steigende Anteile erneuerbarer Energien integrieren.
  • Ab 2029 muss die Heizung mindestens 15 Prozent erneuerbare Energien nutzen, 
  • ab 2035 30 Prozent, 
  • ab 2040 60 Prozent und 
  • ab 2045 vollständig klimaneutral laufen. 

Dennoch sorgen laufende Diskussionen über mögliche Novellierungen für zusätzliche Unsicherheit bei Verwaltern, Eigentümer:innen und Betreiber:innen.

Planungsunsicherheit führt zu Absatzrückgang bei Heizungen

Die Planungsunsicherheit wirkt sich inzwischen messbar auf den Markt aus. 2025 wurden in Deutschland nur noch 627.000 Heizungen verkauft, wie der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) mitteilte.

Das ist der niedrigste Stand seit 15 Jahren. Damit setzte sich der rückläufige Trend fort, nachdem bereits im Vorjahr ein deutlicher Einbruch zu verzeichnen war. Viele Eigentümer:innen und Immobilienunternehmen verschieben Investitionsentscheidungen, solange unklar ist, welche Wärmeversorgung an ihren Standorten künftig vorgesehen ist.

Gleichzeitig zeigt sich eine strukturelle Verschiebung im Markt: Der Absatz von Wärmepumpen stieg 2025 auf rund 299.000 Geräte. Das entspricht einem Plus von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dennoch konnte dieses Wachstum den starken Rückgang des Gesamtmarktes nicht ausgleichen. Die Zahlen verdeutlichen vor allem eines: Der Modernisierungsbedarf ist hoch, doch vielerorts fehlt die notwendige Planungssicherheit.

Heizungsmodernisierung oder -austausch: Der Druck steigt

Dabei wäre Handeln dringend erforderlich. Über 40 Prozent der Heizungen im Bestand entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik, viele Anlagen arbeiten ineffizient und verursachen unnötig hohe Energie- und Betriebskosten.

Für die Immobilienwirtschaft entsteht daraus ein Dilemma: Der technische und wirtschaftliche Druck zur Modernisierung steigt, gleichzeitig fehlen belastbare Entscheidungsgrundlagen für langfristige Investitionen.

Bei Vorlage der Wärmeplanung wird zwar noch keine grundstücksgenaue Einteilung festgelegt. Das Risiko, eine Wahl zu treffen, die nicht der kommunalen Wärmeplanung entspricht, ist für viele Verwaltungen und Eigentümer:innen dennoch hoch. Zwar bedeutet eine spätere Einordnung in ein Fernwärmegebiet nicht automatisch, dass eine zuvor installierte Wärmepumpe außer Betrieb genommen werden muss. Dennoch besteht das Risiko, Investitionen zu tätigen, die langfristig nicht optimal zur Infrastrukturplanung passen.

Abzuwarten ist indes angesichts des Handlungsbedarfs auch keine Option. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:

Zeit nutzen statt verstreichen lassen

Dabei muss die Wartezeit bis zur kommunalen Wärmeplanung nicht ungenutzt verstreichen.

Im Gegenteil: Unternehmen in der Immobilienwirtschaft können ihre Bestände bereits heute energieeffizienter und zukunftsfähiger machen, unabhängig davon, welche Heizungstechnologie später zum Einsatz kommt.

Vollautomatische Heizungsoptimierung: Der schnellste Weg zu mehr Effizienz

Eine Fernüberwachung und datengetriebene, vollautomatische Heizungsoptimierung ist der schnellste und liquiditätsschonendste Weg, um die Energieeffizienz sofort zu steigern und den Immobilienbestand zukunftssicher zu machen. Moderne Softwarelösungen von metr analysieren kontinuierlich die Betriebsdaten der Heizungsanlage und optimieren die Steuerung vollautomatisch.

Die Optimierung erfolgt minimalinvasiv und ermöglicht es, bestehende Anlagen effizienter und oft deutlich länger wirtschaftlich zu betreiben. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Sofortige Effizienzsteigerung: Durch die vollautomatische Optimierung lassen sich Energieeinsparungen von bis zu 25 Prozent erzielen.​
  • Verlängerung der Lebensdauer: Der optimierte Betrieb der Heizung verhindert Verschleiß bei gleichzeitig besserer Leistung

Kostensenkung: Niedrigerer Verbrauch bedeutet weniger Brennstoff‑ und Betriebskosten. Das ist gerade in Beständen mit vielen alten Heizungen ein relevanter Faktor.

Wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Investitionen

Zugleich schaffen die softwaregesteuerte Fernüberwachung und Heizungsoptimierung die Grundlage für eine fundierte Entscheidung über die künftige Technologie. Denn selbst wenn ein Austausch der Heizungsanlage in absehbarer Zeit unumgänglich ist, liefern die Daten wertvolle Erkenntnisse, die die Entscheidungsfindung für ein neues Heizungssystem beeinflussen können.

Vorlauftemperatur als Schlüsselindikator für Wärmepumpen

Ein wichtiger Indikator für die spätere Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe ist die Vorlauftemperatur. Wärmepumpen arbeiten besonders effizient bei Vorlauftemperaturen zwischen 30 und 40° C und sind bis etwa 55° C in den meisten Fällen noch wirtschaftlich betreibbar. Darüber hinaus steigt der Stromverbrauch stark an.

Durch die vollautomatische Heizungsoptimierung lässt sich die Vorlauftemperatur in der Regel absenken. Anhand des realistisch erreichbaren Werts lassen sich gezielt Maßnahmen prüfen:

  • Ist eine bessere Dämmung erforderlich?
  • Müssen Heizkörper gegen Niedertemperatur‑Heizkörper oder Flächenheizungen getauscht werden?
  • Oder funktioniert eine Wärmepumpe bereits mit der vorhandenen Installation?

Diese Informationen sind Gold wert, wenn die kommunale Wärmeplanung vorliegt und konkrete Investitionsentscheidungen getroffen werden müssen. Statt auf Annahmen basierend zu planen, verfügen Immobilienunternehmen über belastbare Fakten aus dem realen Betrieb ihrer Anlagen und erhalten daraus eine datenbasierte Entscheidungsgrundlage.

Warten Sie nicht, bis die kommunale Wärmeplanung vorliegt. Nutzen Sie die Zeit, um CO2-Emissionen zu senken und Betriebskosten zu reduzieren.

metr unterstützt Sie dabei mit datengetriebener Heizungsoptimierung und Fernüberwachung – hersteller- und anlagenunabhängig. So gewinnen Sie wertvolle Erkenntnisse für die künftige Heizungsstrategie Ihres Bestands.

Vereinbaren Sie jetzt eine kostenlose und unverbindliche Live-Demo und erfahren Sie, wie Sie Ihre Heizungsanlagen effizienter betreiben und fundierte Entscheidungen für die Zukunft treffen können.

FAQ: Wärmeplanung und Heizungsoptimierung für Wohnungsunternehmen

Das WPG verpflichtet Kommunen, bis 2045 eine klimaneutrale Wärmeversorgung sicherzustellen. Große Städte müssen ihr Konzept bis Juni 2026, kleinere Gemeinden bis Juni 2028 vorlegen. Immobilienunternehmen brauchen diese Pläne, um Investitionsentscheidungen für Heizungsaustausch oder Neubauten fundiert treffen zu können.

Die Pläne geben Auskunft darüber, welche Gebiete künftig leitungsgebunden (z. B. Fernwärme) oder dezentral versorgt werden. Außerdem zeigt sie, wie erneuerbare Energien und unvermeidbare Abwärme eingesetzt werden sollen.

Viele Immobilienunternehmen befinden sich aktuell im „luftleeren Raum“. Investitionsentscheidungen werden verschoben, während alte Heizungen weiterlaufen und Betriebskosten hoch bleiben. Die Wartezeit kann jedoch aktiv genutzt werden, z. B. durch datengetriebene Heizungsoptimierung und Fernüberwachung.

Die bestehenden Regelungen bleiben verbindlich: Heizungen dürfen bis 30. Juni 2026 außerhalb von Neubaugebieten installiert werden, wenn die alte Heizung kaputtgeht. Sie müssen ab 2029 mindestens 15 % erneuerbare Energien nutzen, ab 2035 30 %, ab 2040 60 % und ab 2045 vollständig klimaneutral laufen.

  • Wärmenetze wie Fernwärme oder perspektivisch Wasserstoffnetze
  • Dezentrale Versorgung: Wärmepumpen oder Blockheizkraftwerke bevorzugt

Durch Fernüberwachung und datengetriebene Heizungsoptimierung lassen sich bestehende Heizungen effizienter betreiben. Das spart Energie, senkt CO2-Emissionen und Betriebskosten und liefert wertvolle Daten für künftige Investitionsentscheidungen.

Ja. Die Lösungen sind hersteller- und anlagenunabhängig. Erkenntnisse aus der Optimierung bestehender Anlagen helfen bei der Planung neuer Systeme.

  • Sofortige Reduktion von Energieverbrauch und Kosten
  • Verlängerte Lebensdauer bestehender Anlagen
  • Fundierte Datenbasis für künftige Entscheidungen
  • Technologieoffenheit für verschiedene Heizungslösungen
  • Bessere Vorbereitung auf Wärmepumpen durch optimierte Vorlauftemperaturen

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Wärmeplanungsgesetz und GEG: Warum die Immobilienwirtschaft sich im luftleeren Raum befindet

Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet Kommunen, kommunale Wärmepläne zu erstellen, die den Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2045 aufzeigen. Diese Pläne weisen aus, in welchen Gebieten künftig leitungsgebundene Versorgung wie Fern- oder Nahwärme vorgesehen ist und wo dezentrale Lösungen die langfristige Perspektive darstellen.

Die Fristen sind klar geregelt:

  • Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohner*innen müssen ihren Wärmeplan bis zum 30. Juni 2026 vorlegen.
  • Kommunen mit weniger als 100.000 Einwohner*innen haben dafür bis zum 30. Juni 2028 Zeit.

Die kommunale Wärmeplanung enthält somit maßgebliche Informationen für die Investitionsentscheidung, wenn der Heizungsaustausch ansteht:

  • Wird ein Fernwärmenetz ausgebaut?
  • Wird Nahwärme installiert, beispielsweise in einem Blockheizkraftwerk oder einer Biogasanlage?
  • Bleibt es bei dezentraler Versorgung? Dann sind Wärmepumpen oder andere dezentrale Lösungen zu bevorzugen.

Hinzu kommt die politische Debatte rund um das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Zwar gelten die bestehenden Regelungen verbindlich:

  • Bis zum Vorliegen der kommunalen Wärmeplanung gelten Übergangsfristen, innerhalb derer auch weiterhin neue Heizungen installiert werden dürfen. Diese müssen jedoch schrittweise steigende Anteile erneuerbarer Energien integrieren.
  • Ab 2029 muss die Heizung mindestens 15 Prozent erneuerbare Energien nutzen,
  • ab 2035 30 Prozent,
  • ab 2040 60 Prozent und
  • ab 2045 vollständig klimaneutral laufen.

Dennoch sorgen laufende Diskussionen über mögliche Novellierungen für zusätzliche Unsicherheit bei Verwaltern, Eigentümer:innen und Betreiber:innen.

Planungsunsicherheit führt zu Absatzrückgang bei Heizungen

Die Planungsunsicherheit wirkt sich inzwischen messbar auf den Markt aus. 2025 wurden in Deutschland nur noch 627.000 Heizungen verkauft, wie der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) mitteilte.

Das ist der niedrigste Stand seit 15 Jahren. Damit setzte sich der rückläufige Trend fort, nachdem bereits im Vorjahr ein deutlicher Einbruch zu verzeichnen war. Viele Eigentümer:innen und Immobilienunternehmen verschieben Investitionsentscheidungen, solange unklar ist, welche Wärmeversorgung an ihren Standorten künftig vorgesehen ist.

Gleichzeitig zeigt sich eine strukturelle Verschiebung im Markt: Der Absatz von Wärmepumpen stieg 2025 auf rund 299.000 Geräte. Das entspricht einem Plus von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dennoch konnte dieses Wachstum den starken Rückgang des Gesamtmarktes nicht ausgleichen. Die Zahlen verdeutlichen vor allem eines: Der Modernisierungsbedarf ist hoch, doch vielerorts fehlt die notwendige Planungssicherheit.

Heizungsmodernisierung oder -austausch: Der Druck steigt

Dabei wäre Handeln dringend erforderlich. Über 40 Prozent der Heizungen im Bestand entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik, viele Anlagen arbeiten ineffizient und verursachen unnötig hohe Energie- und Betriebskosten.

Für die Immobilienwirtschaft entsteht daraus ein Dilemma: Der technische und wirtschaftliche Druck zur Modernisierung steigt, gleichzeitig fehlen belastbare Entscheidungsgrundlagen für langfristige Investitionen.

Bei Vorlage der Wärmeplanung wird zwar noch keine grundstücksgenaue Einteilung festgelegt. Das Risiko, eine Wahl zu treffen, die nicht der kommunalen Wärmeplanung entspricht, ist für viele Verwaltungen und Eigentümer:innen dennoch hoch. Zwar bedeutet eine spätere Einordnung in ein Fernwärmegebiet nicht automatisch, dass eine zuvor installierte Wärmepumpe außer Betrieb genommen werden muss. Dennoch besteht das Risiko, Investitionen zu tätigen, die langfristig nicht optimal zur Infrastrukturplanung passen.

Abzuwarten ist indes angesichts des Handlungsbedarfs auch keine Option. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:

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Zeit nutzen statt verstreichen lassen

Dabei muss die Wartezeit bis zur kommunalen Wärmeplanung nicht ungenutzt verstreichen.

Im Gegenteil: Unternehmen in der Immobilienwirtschaft können ihre Bestände bereits heute energieeffizienter und zukunftsfähiger machen, unabhängig davon, welche Heizungstechnologie später zum Einsatz kommt.

Vollautomatische Heizungsoptimierung: Der schnellste Weg zu mehr Effizienz

Eine Fernüberwachung und datengetriebene, vollautomatische Heizungsoptimierung ist der schnellste und liquiditätsschonendste Weg, um die Energieeffizienz sofort zu steigern und den Immobilienbestand zukunftssicher zu machen. Moderne Softwarelösungen von metr analysieren kontinuierlich die Betriebsdaten der Heizungsanlage und optimieren die Steuerung vollautomatisch.

Die Optimierung erfolgt minimalinvasiv und ermöglicht es, bestehende Anlagen effizienter und oft deutlich länger wirtschaftlich zu betreiben. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Sofortige Effizienzsteigerung: Durch die vollautomatische Optimierung lassen sich Energieeinsparungen von bis zu 25 Prozent erzielen.​
  • Verlängerung der Lebensdauer: Der optimierte Betrieb der Heizung verhindert Verschleiß bei gleichzeitig besserer Leistung
  • Kostensenkung: Niedrigerer Verbrauch bedeutet weniger Brennstoff‑ und Betriebskosten. Das ist gerade in Beständen mit vielen alten Heizungen ein relevanter Faktor.

Wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Investitionen

Zugleich schaffen die softwaregesteuerte Fernüberwachung und Heizungsoptimierung die Grundlage für eine fundierte Entscheidung über die künftige Technologie. Denn selbst wenn ein Austausch der Heizungsanlage in absehbarer Zeit unumgänglich ist, liefern die Daten wertvolle Erkenntnisse, die die Entscheidungsfindung für ein neues Heizungssystem beeinflussen können.

Vorlauftemperatur als Schlüsselindikator für Wärmepumpen

Ein wichtiger Indikator für die spätere Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe ist die Vorlauftemperatur. Wärmepumpen arbeiten besonders effizient bei Vorlauftemperaturen zwischen 30 und 40° C und sind bis etwa 55° C in den meisten Fällen noch wirtschaftlich betreibbar. Darüber hinaus steigt der Stromverbrauch stark an.

Durch die vollautomatische Heizungsoptimierung lässt sich die Vorlauftemperatur in der Regel absenken. Anhand des realistisch erreichbaren Werts lassen sich gezielt Maßnahmen prüfen:

  • Ist eine bessere Dämmung erforderlich?
  • Müssen Heizkörper gegen Niedertemperatur‑Heizkörper oder Flächenheizungen getauscht werden?
  • Oder funktioniert eine Wärmepumpe bereits mit der vorhandenen Installation?

Diese Informationen sind Gold wert, wenn die kommunale Wärmeplanung vorliegt und konkrete Investitionsentscheidungen getroffen werden müssen. Statt auf Annahmen basierend zu planen, verfügen Immobilienunternehmen über belastbare Fakten aus dem realen Betrieb ihrer Anlagen und erhalten daraus eine datenbasierte Entscheidungsgrundlage.

Warten Sie nicht, bis die kommunale Wärmeplanung vorliegt. Nutzen Sie die Zeit, um CO2-Emissionen zu senken und Betriebskosten zu reduzieren.

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FAQ: Wärmeplanung und Heizungsoptimierung für Wohnungsunternehmen

Das WPG verpflichtet Kommunen, bis 2045 eine klimaneutrale Wärmeversorgung sicherzustellen. Große Städte müssen ihr Konzept bis Juni 2026, kleinere Gemeinden bis Juni 2028 vorlegen. Immobilienunternehmen brauchen diese Pläne, um Investitionsentscheidungen für Heizungsaustausch oder Neubauten fundiert treffen zu können.

Die Pläne geben Auskunft darüber, welche Gebiete künftig leitungsgebunden (z. B. Fernwärme) oder dezentral versorgt werden. Außerdem zeigt sie, wie erneuerbare Energien und unvermeidbare Abwärme eingesetzt werden sollen.

Viele Immobilienunternehmen befinden sich aktuell im „luftleeren Raum“. Investitionsentscheidungen werden verschoben, während alte Heizungen weiterlaufen und Betriebskosten hoch bleiben. Die Wartezeit kann jedoch aktiv genutzt werden, z. B. durch datengetriebene Heizungsoptimierung und Fernüberwachung.

Die bestehenden Regelungen bleiben verbindlich: Heizungen dürfen bis 30. Juni 2026 außerhalb von Neubaugebieten installiert werden, wenn die alte Heizung kaputtgeht. Sie müssen ab 2029 mindestens 15 % erneuerbare Energien nutzen, ab 2035 30 %, ab 2040 60 % und ab 2045 vollständig klimaneutral laufen.

  • Wärmenetze wie Fernwärme oder perspektivisch Wasserstoffnetze
  • Dezentrale Versorgung: Wärmepumpen oder Blockheizkraftwerke bevorzugt

Durch Fernüberwachung und datengetriebene Heizungsoptimierung lassen sich bestehende Heizungen effizienter betreiben. Das spart Energie, senkt CO2-Emissionen und Betriebskosten und liefert wertvolle Daten für künftige Investitionsentscheidungen.

Ja. Die Lösungen sind hersteller- und anlagenunabhängig. Erkenntnisse aus der Optimierung bestehender Anlagen helfen bei der Planung neuer Systeme.

  • Sofortige Reduktion von Energieverbrauch und Kosten
  • Verlängerte Lebensdauer bestehender Anlagen
  • Fundierte Datenbasis für künftige Entscheidungen
  • Technologieoffenheit für verschiedene Heizungslösungen
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